Erotikspiele und die Entscheidung
In Wirklichkeit befand sich Eddie in einer miserablen Lage. Er hatte eine Depression, er war ohne Geld, sogar schon obdachlos, denn der Besitzer der Wohnung, in welcher Eddie wohnte, wollte schon seit Wochen sein Geld und drohte ihn raus zu werfen. Eddies Leben konnte in diesem Moment kaum schlimmer laufen. Seine Freundin hat ihn verlassen und hier war er, in einer Bar um zwei Uhr nachmittags mit seinem Schwager, den er schon seit neun Jahren nicht mehr gesehen hat. Eigentlich konnte ihn nur noch ein kleines Wunder retten. Er glaubte aber nicht an Wunder und deswegen glaubte er auch nicht daran, dass diese kleine Ritalin Pille plötzlich sein Leben verändern würde. Hatte er aber eigentlich noch eine Wahl? Zeit für erotikspiele hatte er keine. Er hat die CDs sogar schon in den Mülleimer geworfen, damit er keine Zeit damit verschwänden würde. Eigentlich hatte Eddie nichts zu verlieren, also konnte es auch nicht mehr schlimmer für ihn laufen. Er dachte noch nach, aber tief im Inneren wusste er schon, wie er sich entscheiden würde. Er konnte keine Substanz einnehmen, wessen Herkunft und Wirkung er nicht kannte. Das war zu gefährlich.